meise & meise 1955 in Hamburg geboren, aufgewachsen im Ruhrgebiet.  Studium der Fotografie in Darmstadt.  Entwickler:   Gitarre oder Kamera? Kamera! Bei dem Fotografen Ivan Köves,  lernte ich in den 70ern die dialektische Bildsprache. Beispiel: Eine  seiner Arbeiten zum Herbst zeigte die Röntgenaufnahme einer  Lunge vor fallenden Blättern – und damit eine Überlagerung von  Verästelung, Luft und Vergänglichkeit. Bevor er aus Ungarn in  den Westen floh, war er Arzt und Cellist. Stoppbad: Ab den 70ern politisch engagierte Reportagen und Porträts: Arbeiterfotografie unter anderem  mit Magda Taroni einer Meisterschülerin Otto Steinerts, Plattencover für „Rock gegen Rechts“  und Fotoserien für Stadtmagazine wie dem Essener „Klartext“ oder dem Frankfurter  Pflasterstrand. Nach dem Studium fünf Jahre „Werkstattgalerie plötzlich“ .  Fixierer:  Es folgten Musikfotografie, Freie Projekte, Aufträge für Magazine, Tagespresse, Agenturen,  der Aufbau des Redaktionsbüros meise&meise für Texte und Bilder und 1989 die Geburt  unseres Sohns Dominik.  Archiv: analog/schwarz-weiß: Porträts von Miles Davis, Chet Baker, Willy Brandt, Holger Czukay  („Can“), Alfred 23Harth..., die Serien von den „Äußeren Hebriden“, Pferderennen, Zirkus.  digital: Porträts Michel Friedmann, Marianne Leuzinger-Bohleber, Joschka Fischer...  Reportagen, Editorials, Freie Arbeiten zum ländlichen Frankfurt, Umwelt, Verkehr.  Serie in Progress: Alltag in der Stadt, auf dem Land, am Fluss.  Auslöser: Geschichten sehen, zeigen, bewahren. Dafür lohnt es sich zu warten – auf den besonderen Augenblick, das besondere Licht. http://www.freelens.com/pat-meise